Willkommen im COR-Tuningwerk

TURBOLADERTECHNIK

In Punkto Turboladertechnik siegen wir in allen Disziplinen!

Angefangen von der Einkaufsberatung über den Einbau/Umbau bis hin zur Optimierung ist COR-Tuning der Fachmann in allen Disziplinen. Wir analysieren, recherchieren und errechnen das maximal Mögliche an Leistung, das Turbolader zur Verfügung stellen können. Eine Symbiose zur Performance auf ganzer Strecke ist unumgänglich in der Branche des High-End-Tunings.

Zur Verständlichkeit:

Beim Verbrennungsmotor hängt die Leistung von der Luft- und Kraftstoffmenge ab, die für den Motor zur Verfügung steht. Schon 1855 haben Gottlieb Daimler und Rudolf Diesel 1896 versucht, die Motorleistung durch Vorverdichtung der Luft zu erhöhen. 14kg Luft werden benötigt, um 1kg Kraftsoff vollständig zu verbrennen. Mehr Leistung bedeutet also mehr Luft und mehr Kraftstoff.

Das derzeitige Ziel der Automobilbranche ist die Weiterentwickelung einfacher und effizienter Ladesysteme, wobei leichte Turbinenräder und Wellen mit leicht laufenden Wälzlagerungen das Ansprechverhalten optimieren und den Wirkungsgrad erhöhen.

In Zukunft könnten elektrisch unterstützte Turbos mit Stufenaufladung die VTG-Technik ersetzen und der elektronische Lader auch elektrische Energie ins Bordnetz ein- bzw. zurückspeisen. Wir gehen mit der Zeit und versuchen das Optimum für eine bessere Leistung zu generieren!

An der Stelle möchten wir noch auf Fragen eingehen, die uns oft im Tuningwerk gestellt werden:

Was sind Wastegates?

Ein Wastegate ist im Grunde ein Bypass für die überschüssigen Abgase.

Sehr oft sitzt ein externes Wastegate am Krümmer mit einem gesonderten Flansch. Ein internes Wastegate ist Beispielsweise beim T25 IM Lader verbaut, dass über eine Druckdose angesteuert wird. Bei 0,7 bar öffnet eine Feder das Wastegate und überschüssige Abgase werden nicht über das Turbinenrad abgelassen, sondern strömen daran vorbei. Das Ergebnis ist ein konstanter Laderdruck von 0,7 bar. Externe Wastegates machen bei großen Motoren mehr Sinn, weil enorm viel Abgas produziert wird.

Ein Blow-Off Ventil vermindert den Druck im Ansaugtrakt. Turbolader sind träge und haben ein Nachlaufen. Sobald man vom Gas geht, schließt sich die Drosselklappe, aber die Luft wird noch in den Ansaugtrakt weiter reingeblasen. Dem Ablauf entgegen zu wirken wird der Ansaugtrakt geöffnet und es entsteht das berühmte Pfeifen (zischen).

Beim Tuning durch Wassereinspritzung kann eine Mehrleistung von 20 bis 40 Prozent erzielt werden und der Verbrauch der Abgaswerte wird zugleich reduziert. Ab einem gewissen Ladedruck wir Wasser für die Wassereinspritzung über eine Kolbenhochdruckpumpe angesaugt und durch eine feine Düse und einem zusätzlichen Ventil im Ansaugweg zerstäubt und in den Brennerraum eingespritzt. Dieses Gemisch hat seinen eigenen Vorratsbehälter und kann aber auch durch die Scheibenwischanlage entnommen werden.

Ein einfaches System hat festgelegte Mengen, wobei bei aufwendigeren Systemen automatisch und proportional zum Ladedruck die optimale Menge abgeben. Ziel ist es die das Benzin-Luft Gemisch abzukühlen, ähnlich wie beim Ladeluftkühler. Ergebnis ist eine höhere Dichte und mehr Sauerstoffgehalt.